Zahnrad-Dosieranlagen

Zahnraddosierpumpen ermöglichen volumetrisches Dosieren in höchster Präzision und kommen bei unterschiedlichsten industriellen Anwendungen zum Einsatz. Die genaue Ausführung richtet sich nach dem zu verarbeitendem Medium: Bei chemischen Fluiden etwa kommen Zahnradpumpen zum Einsatz, die unter schwierigsten Anwendungsbedingungen – beispielsweise mit dünnflüssigen und toxischen Medien – eine präzise Dosierung unter hohem Druck gewährleisten. Diese Ausführung wird vor allem in unserer LV-Maschinenbaureihe (LV= low viscosity) verbaut. Ebenso gibt es auch maßgeschneiderte Ausführungen der Pumpe für höherviskose (gefüllte und nicht gefüllte) Medien. Sie eignen sich beispielsweise zur Verarbeitung/Anwendung von Silikonen, Heißschmelzklebern, Harzen oder Polyurethanen.

Zahnraddosierpumpen sind als Plattenpumpen konstruiert. Die Zahnräder werden mit exakt definiertem Axialspiel in die Mittelplatte der Pumpe eingepasst, so dass sich die Dosiermenge über die Pumpendrehzahl präzise regulieren lässt.

Höchste Präzision …

Zahnradpumpen für hochviskose Medien werden (in verschiedenen Ausführungen) insbesondere in den Maschinen unserer „gear“-Baureihen eingesetzt, da hier besonderer Wert auf eine genau definierte, gleichmäßige Dosierung gelegt wird.

Exaktes Mischen und Dosieren setzt nicht nur reproduzierbare Ergebnisse für Mischungsverhältnis und Austragsleistung voraus, sondern auch eine pulsationsarme Applikation des Fördermediums. Hier sind Zahnraddosierpumpen den Pumpen anderer Bauart – beispielsweise Schöpfkolbenpumpen – deutlich überlegen.

… selbst mit Einwegmischer

Der pulsationsarme Materialaustrag, den die Zahnradpumpe bietet, hat auch entscheidende Vorteile für die nachfolgende Vermischung auf 2K-Mischanlagen. Unsere „mastermix gear“-Systeme liefern hier dank der Zahnradpumpentechnik auf relativ kurzen Mischstrecken ein optimales Mischbild. Dank des gleichmäßigen Materialaustrags beider Komponenten kommt es kaum zu Dosierschwankungen – somit ist ein relativ kurzer Einwegmischer zur Vermischung der Komponenten völlig ausreichend. Resultat sind erhebliche Kosteneinsparungen.

Die folgende Abbildung zeigt die Zahnradpumpe im Misch- und Dosiersystem der „gear“-Baureihe, hier am Beispiel einer „mastermix gear servo“:

A-Komponente und B-Komponente werden mittels einer Fasspumpe (hier: Schöpfkolbenpumpe) aus dem jeweiligen Gebinde gefördert (je nach Mischungsverhältnis meist einem 200-Liter-Fass der A-Komponente und einem 20-Liter-Hobbock für die B-Komponente). Diese Pumpen, die lediglich die Zahnradpumpe mit Material befüllen, werden bei unseren „mastermix gear“-Baureihen als Zuführpumpen bezeichnet. Je nach Viskosität des Materials verwenden wir in Maschinen unserer Baureihe „mastermix LV“ auch Membranpumpen oder andere Fasspumpen als Zuführpumpen.

Abhängig von Mischungsverhältnis und benötigter Austragsmenge können nun die A- und die B- Komponente präzise mit der Zahnradpumpe dosiert, durch den 2K Mischer geführt und appliziert werden. Bei der „mastermix gear servo“ wird der Volumenstrom der A- und der B-Komponente zusätzlich durch zwei Volumenmesszellen permanent überwacht – das sorgt für maximale Prozesssicherheit.

Passgenaue Lösungen dank überlegener Technik

Unsere Dosier- und Mischsysteme der „gear“-Baureihe vereinen also die Vorteile verschiedener Pumpensysteme. Sie bieten maßgeschneiderte Lösungen für die genau definierte, gleichmäßige Dosierung und Vermischung sowie die präzise Applikation der verschiedensten 1K- und 2K Dicht- und Klebstoffe.

Wir haben bei t-s-i.de über Jahrzehnte umfangreiches Wissen über Materialeigenschaften und die Verarbeitung diverser Materialien in unseren Versiegelungsmaschinen, Mischanlagen und Klebeanlagen aufgebaut. So sind wir in der Lage, selbst für anspruchsvolle Aufgaben mit unseren Misch- und Dosiersystemen effiziente Lösungen zu schaffen.